Was drinsteckt, muss draufstehen: Das Mineralwasser-Etikett liefert glasklare Informationen

Was drinsteckt, muss draufstehen: Das Mineralwasser-Etikett liefert glasklare Informationen

Sankt Augustin, 28. April 2021. Für immer mehr Menschen ist die Herkunft von Lebensmitteln ein wichtiges Kaufkriterium. Das, was sie essen und trinken, soll möglichst aus der eigenen Region kommen. Darüber hinaus wollen Verbraucherinnen und Verbraucher so einfach wie zuverlässig nachvollziehen können, was in einem Produkt enthalten ist. Ein Musterbeispiel für Transparenz und Produktsicherheit ist natürliches Mineralwasser. Was auf seinem Flaschenetikett stehen muss, ist ganz klar geregelt.

Alles Wichtige auf einen Blick: Die Mineralwasser-Flasche erfüllt das vorbildlich. Natürliches Mineralwasser gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln hierzulande. Was drinsteckt, muss detailliert dokumentiert werden und wird mit regelmäßigen Analysen bestätigt. Die gesetzliche Grundlage dafür ist die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) zusammen mit der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Sie definieren zum einen die Qualitätsmaßstäbe für das Naturprodukt; zum anderen regeln sie verbindlich die Deklaration auf dem Etikett. Alle Angaben müssen deutlich sichtbar, leicht lesbar und so platziert sein, dass sie nicht verwischen können.

Als Visitenkarte jedes Mineralwassers informiert das Etikett immer über:

1. Name der Quelle
2. Ort der Quellennutzung
3. Verkehrsbezeichnung (Bezeichnung des Lebensmittels)
4. charakteristische Inhaltsstoffe
5. Abfüller und dessen Adresse
6. Füllmenge
7. Mindesthaltbarkeitsdatum

Die gesetzlich festgelegte Bezeichnung “Natürliches Mineralwasser” als Verkehrsbezeichnung ist zwingend. Außerdem wird neben den Inhaltsstoffen häufig auch das Institut genannt, das die Analyse des natürlichen Mineralwassers vorschriftsgemäß durchgeführt hat (8). Damit enthält das Mineralwasser-Etikett mindestens die sieben wichtigsten Informationen zu dem Naturprodukt auf einen Blick.

Aus über 500 heimischen Mineralwässern können Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland wählen. Ob es aus einer bestimmten Region stammen soll, man den Kohlensäuregehalt zum Maßstab macht oder Wert auf eine bestimmte Zusammensetzung der Mineralstoffe legt: Das Flaschenetikett hilft mit Sicherheit dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Mehr über natürliches Mineralwasser – Informationen, Tipps und Rezepte: www.mineralwasser.com

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die zu einem großen Teil mittelständisch geprägten deutschen Mineralbrunnen füllen über 500 verschiedene Mineral- und 34 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie.

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